Wir sind mittendrin. Weihnachten. Seit spätestens 1. Dezember haben die Weihnachtsmärkte auf, Lebkuchen und Co. liegen eh schon seit August im Supermarkt oder waren sie jemals weg? Ich glaub, ich hab gestern zwischen den Weihnachtsmännern schon/noch ein paar Osterhasen gesehen.

Im Postfach hagelt es Einladungen zu Weihnachstfeiern, die Mutti plant schon, was es am 1. und 2. Feiertag geben wird. Der normale Wahnsinn. Wie jedes Jahr.

Doch was, wenn Du gerade angefangen hast, Sport zu machen und endlich beschlossen hast, deinen Körperfettanteil zu senken? Oder bist vielleicht schon tiefer im Thema und Bodybuilding ist Deine Leidenschaft und Du willst in 2017 auf der Bühne ordentlich rocken?

Vielen läuft es dann eiskalt den Rücken runter. Sie sehen ihre Erfolge davonschwimmen, haben Albträume und wachen nachts verschwitzt auf. Sie fühlen sich unwohl, wenn es auf den Weihnachtsmarkt mit den Freunden geht, da sie die Kontrolle verlieren könnten. Keine Ahnung, was da drin ist, Glühwein, Zucker, Fett und nochmals Zucker. Waaaaaaaah.

Ich sage, das ist Blödsinn. Keiner wird über Nacht zum Michelin-Männchen und von ein, zwei Glühwein und einem Crèpes mit Schokolade geht die Welt nicht unter. Auch nicht, wenn man das einmal pro Woche in der Vorweihnachtszeit praktiziert und an Weihnachten zusätzlich nochmal derbe reinhaut.

Und wenn einen doch das schlechte Gewissen überkommen sollte, wir sind alle nur Menschen und das Unterbewusstsein ist eine starke Macht, dann leg noch eine Einheit drauf. Dafür musst Du nicht nochmal extra ins Gym. Ein Läufchen oder eine knackige HIIT-Einheit fahren den Metabolismus hoch und die kleine Sünde wird schnell noch kleiner.

Und merk Dir eins:

Wichtig ist nicht die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester, sondern zwischen Silvester und Weihnachten.

Frohe Festtage Ihr Athleten. Bis 2017.